ZUGFeRD XRechnung elektronische Rechnungen

Die XRechnung ist technologieneutral, vollständig dokumentiert und steht kostenfrei zur Verfügung. So kann sie von allen genutzt und von IT-Dienstleistern problemlos in ihre Lösungen integriert werden. Der große Vorteil der XRechnung ist die klare Governance, d.h. es ist festgelegt, wer das Datenformat pflegt, wie neue Versionen veröffentlicht werden etc. Die XRechnung ist dadurch zukunftssicher.

Prinzipiell steht es Rechnungsstellern allerdings frei, auch ein anderes Format für den Rechnungsaustausch mit der öffentlichen Verwaltung zu wählen, sofern es den Anforderungen der europäischen Norm entspricht. Um diese Vorgabe zu erfüllen, dürfen Anwendungsspezifikationen –die Core Invoice User Specification (CIUS) – keine Geschäftsregeln des CEN-Modells verletzen oder Datenfelder hinzufügen. Es ist lediglich zulässig, optionale Felder des europäischen Datenmodells zu Pflichtangaben zu machen. CIUS, die dem CEN-Modell ohne Änderungen entsprechen, nennt man „fully compliant“. Werden Datenfelder zusätzlich verpflichtend, sind diese CIUS „compliant“.

ZUGFeRD in seiner ursprünglich veröffentlichten Form entspricht nicht der EU-Norm. Daher wird bereits seit geraumer Zeit an einer Version 2.0 gearbeitet, die mittlerweile verabschiedet wurde und in Kürze veröffentlich wird. Genau wie die erste Version ist auch ZUGFeRD 2.0 in verschiedenen Profilen erhältlich. Basic und Extended bleiben erhalten, zusätzlich gibt es das Profil Buchungshilfe. Aus dem Profil Comfort wird das Profil EN 16931, das die Vorgaben der EU-Norm „fully compliant“ erfüllt. Eine weitere Neuerung bei ZUGFeRD 2.0 betrifft den Status als Hybridformat. Anders als bisher ist es nun möglich, XML und PDF, die zwei Repräsentanzen einer ZUGFeRD-Rechnung, in getrennten Dateien zu versenden oder auch nur rein strukturierte Daten im Form einer XML-Datei. Denn der europäische Standard kennt keine Hybridrechnungen und so kann ZUGFeRD 2.0 – oder auch Factur-X, wie es auf internationaler Ebene genannt wird – von allen europäischen Verwaltungen gemäß der EU-Richtlinie 2014/55/EU empfangen und verarbeitet werden.

http://www.xoev.de/die_standards/detail.php?gsid=bremen83.c.14749.de

Lieferanten ZuGFerd Einstellungen

Bitte auch die Checkliste ZugFerd beachten. Ein neuer Lieferant / Großhändler kann nur mit den entsprechenden Zugangsdaten angelegt werden.

Erster Schritt um einen neuen ZugFerd Lieferanten via FTP anzulegen:

Im Modul der eRechnungskontrolle den Knopf Import betätigen.

Menüpunkt Tools Lieferanten aufrufen und die Lupe betätigen. Für die erstmalige Einrichtung zunächst über das Karteikarten-Icon die Auswahl der Suchfelder einstellen. (Abb. weiter unten) Dann direkt im Feld Suchwort den Namen des Lieferanten eintragen. Wenn dieser ausgewählt ist, diesen mit einem Doppelclick mit der Maus in der Tabelle auswählen.


Auswahl der Suchfelder bei der erstmaligen Einrichtung der Suchfunktion.

Die ZugFerd Daten des ausgewählten Lieferanten auswählen.

Die eBilling ID setzt sich automatisch aus der UST ID zusammen. Wichtig ist der FTP Ordner in dem sich die ZuGFERD PDF Dateien befinden. Hier „Zugferd“. Ansonsten ist ein Download nicht mgl.

Der Lieferant Zajadac stellt beim FTP Zugriff nur eine IP Adresse zur Verfügung. Dann muss beim Server auch nur diese IP Adresse ohne (ftp.) eingeben werden.

Für den ersten Test sollte man die Daten nach dem Download noch nicht automatisch löschen. Wenn d die erste Datenübertragung erfolgreich war sollte die Checkbox (Daten nach Download löschen) aktiviert werden.