Lohnanteil bei Rechnungen § 35 a ESTG

Kunden haben Anspruch auf eine richtige Rechnung. Dazu gehört auch, dass Handwerker auf der Rechnung den Lohnanteil gesondert ausweisen. Aufwendungen für Handwerkerleistungen sind mit 20 %, höchstens 1.200 Euro im Jahr, von der Steuerschuld abziehbar. Das folgt aus § 35 a Einkommensteuergesetz (EStG). Begünstigt sind nur reine Arbeitskosten sowie ggf. in Rechnung gestellte Maschinen- und Fahrtkosten zuzüglich der darauf entfallenden Umsatzsteuer. Steuerlich abzugsfähig sind gleichfalls die Kosten für Entsorgungen, die als Nebenleistung zur Hauptleistung anzusehen sind (z. B. der alte Fußboden bei Neuverlegung von Dielenboden), ferner in Rechnung gestellte Kosten für Verbrauchsmaterial. Nicht abzugsfähig sind hingegen Kosten für Material und sonstige gelieferten Waren.

https://www.anwalt.de/rechtstipps/handwerker-muessen-in-ihren-rechnungen-den-lohnanteil-gesondert-ausweisen_097001.html

ZUGFeRD XRechnung elektronische Rechnungen

Die XRechnung ist technologieneutral, vollständig dokumentiert und steht kostenfrei zur Verfügung. So kann sie von allen genutzt und von IT-Dienstleistern problemlos in ihre Lösungen integriert werden. Der große Vorteil der XRechnung ist die klare Governance, d.h. es ist festgelegt, wer das Datenformat pflegt, wie neue Versionen veröffentlicht werden etc. Die XRechnung ist dadurch zukunftssicher.

Prinzipiell steht es Rechnungsstellern allerdings frei, auch ein anderes Format für den Rechnungsaustausch mit der öffentlichen Verwaltung zu wählen, sofern es den Anforderungen der europäischen Norm entspricht. Um diese Vorgabe zu erfüllen, dürfen Anwendungsspezifikationen –die Core Invoice User Specification (CIUS) – keine Geschäftsregeln des CEN-Modells verletzen oder Datenfelder hinzufügen. Es ist lediglich zulässig, optionale Felder des europäischen Datenmodells zu Pflichtangaben zu machen. CIUS, die dem CEN-Modell ohne Änderungen entsprechen, nennt man „fully compliant“. Werden Datenfelder zusätzlich verpflichtend, sind diese CIUS „compliant“.

ZUGFeRD in seiner ursprünglich veröffentlichten Form entspricht nicht der EU-Norm. Daher wird bereits seit geraumer Zeit an einer Version 2.0 gearbeitet, die mittlerweile verabschiedet wurde und in Kürze veröffentlich wird. Genau wie die erste Version ist auch ZUGFeRD 2.0 in verschiedenen Profilen erhältlich. Basic und Extended bleiben erhalten, zusätzlich gibt es das Profil Buchungshilfe. Aus dem Profil Comfort wird das Profil EN 16931, das die Vorgaben der EU-Norm „fully compliant“ erfüllt. Eine weitere Neuerung bei ZUGFeRD 2.0 betrifft den Status als Hybridformat. Anders als bisher ist es nun möglich, XML und PDF, die zwei Repräsentanzen einer ZUGFeRD-Rechnung, in getrennten Dateien zu versenden oder auch nur rein strukturierte Daten im Form einer XML-Datei. Denn der europäische Standard kennt keine Hybridrechnungen und so kann ZUGFeRD 2.0 – oder auch Factur-X, wie es auf internationaler Ebene genannt wird – von allen europäischen Verwaltungen gemäß der EU-Richtlinie 2014/55/EU empfangen und verarbeitet werden.

http://www.xoev.de/die_standards/detail.php?gsid=bremen83.c.14749.de

KWP -> Datev Konfiguration mehrere Mandanten

Wird vor die Gruppenköpfe in der Bnfibu.ini die Mandanten-Kennung gesetzt, sind Einstellungen für  jeden  Mandanten konfigurierbar.
Beispiel:
Im Abschnitt [02_DATEV_AR] befinden  sich die Einstellungen für Mand.  02.
Im Abschnitt [01_DATEV_AR] die Einstellungen für Mandant 01.
Ausnahme:
Beschriftung der Zusatzfelder (Zusatz1…10Art)