Die Mehrwertsteuersenkung zum 01.07.2020 und Datev Übergabe

Mit der Änderung der Mehrwertsteuer zum 01.07.2020 wird das Leistungsdatum zu einem zentralen Thema bei der Übergabe von Buchungsdaten an das Rechnungswesen (Fibu)

Der genaue Zeitpunkt einer umsatzsteuerpflichtigen Lieferung oder sonstigen Leistung ist von entscheidender Bedeutung für die Frage der Steuerentstehung bei der Besteuerung nach vereinbarten Entgelten (Sollversteuerung). Nach § 13 Abs. 1 Nr. 1 Buchst. a Satz 1 UStG i.V.m. § 16 Abs. 1 Satz 1 UStG entsteht die Steuer in diesen Fällen grundsätzlich mit Ablauf des Voranmeldungszeitraums, in dem die jeweilige Leistung ausgeführt worden ist. „Die Mehrwertsteuersenkung zum 01.07.2020 und Datev Übergabe“ weiterlesen

Erinnerungsdienst Reminder für Aktivitäten und Termine

Mit Hilfe des Erinnerungsdienstes können Aktivitäten auf Basis ausgewählter Aktivitätenarten via SMS / email an den Besitzer der Aktivität zum Wiedervorlagedatum übertragen erden.
Diverse Voreinstellungen im Infocenter steuern das Versenden der Aktivitäten. 


Die Benachrichtigungen bei neuen Elementen funktionieren auch ohne Aktivierung des Erinnerungsdienstes.

Mit dieser Funktion werden Wiedervorlagen wird am rechten unteren Bildschirmrand ein Sendungsfenster geöffnet.

Kalkulationsmodul Zahlen und Werte

Das Kalkulationsmodul im KWP dient zur Betrachtung der Vorkalkulation und ist Instrument zur Auftragsverhandlung.

Basis für das Kalkulationsmodul sind die Einstellung der Kalkulationsvorgaben im Firmenstamm.

Material

Beispielsweise wurde für die Kostenart 90 bei Projekten ein Gemeinkostenaufschlag von 10% auf Material eingetragen.

((VK – EK ) – Gemeinkosten in %) = Deckungsbeitrag /  Gewinn

Bei der einstufigen Deckungsbeitragsrechnung wird in einem ersten Schritt die Summe der variablen Kosten aller Produkte eines Unternehmens gebildet und von der Summe der Umsatzerlöse abgezogen. Dadurch ergibt sich der Gesamtdeckungsbeitrag des Unternehmens. In einem zweiten Schritt werden alle Fixkosten vom Gesamtdeckungsbeitrag des Unternehmens abgezogen.

Der Elektrobetrieb verkauft monatlich 5.000 Leuchtmittel für 1,20€ pro Stück. Die variablen Kosten pro Leuchtmittel liegen bei 0,50€. Die Fixkosten der Ladenmiete liegen bei 2.000€ pro Monat.

Die Umsatzerlöse des Betriebes betragen somit 6.000€ pro Monat (5.000 Stück x 1,20€ pro Stück).

Die Summe der variablen Kosten liegen bei 2.500€ pro Monat (5.000 Stück x 0,50€ pro Stück).

Der Gesamtdeckungsbeitrag des Betriebes beträgt folglich 3.500€ pro Monat (6.000€ – 2.500 €).

Nach Abzug der Fixkosten errechnet sich ein Gewinn von 1.500€ pro Monat (3.500€ – 2.000€).

Da  im KWP in den Gemeinkosten  die variablen und fixen Kosten enthalten sind, ist der DB auch gleichzeitig immer der Gewinn. 

Lohn

Der Gewinn pro Stunde läge bei  € 12 /Std

(Lohnverrechnungssatz – Mittellohn Zwischensumme) = Deckungsbeitrag

Projekt

Die Kalkulationsdaten aus dem Firmenstamm werden bei Projekt Neuanlage aus dem Firmenstamm vererbt und für die Vorkalkulation verwendet.

Für dieses Projekt kann eine individuelle Kalkulation vor der ersten Positionseingabe abweichend von den Firmen Kalkulationsgrundlagen eingestellt werden. Gemeinkosten und Arbeitszeitfaktoren lassen sich dabei nicht einstellen sondern sind fest im Firmenstamm verankert und werden IMMER verwendet.

In unserem Beispiel wurde eine Position mit Lohn- und Materialanteil angelegt.

Über den Aufruf des Kalkulationsmoduls können alle Positionen verändert werden die keinen Haken in „Positionen nicht kalkulierbar“ haben.


Die Spalte GK% zeigt Grenzkosten  für Materialpositionen an.

Der Deckungsbetrag in € wird korrekt ausgewiesen.

Die Berechnung im Hintergrund setzt sich wie folgt zusammen.

Der DB in % für Lohn und Material muss wie folgt  berechnet werden:
Formel:  (Deckungsbetrag * 100 / Summe VK) 
Diese Berechnung ist vorgesehen und wird zukünftig greifen

 

SQL LEN Funktion in Verbindung mit einer Case Anweisung

Diese Anweisung ermittelt die Länge des Datenfeldes Projektnr. 
Wenn die Länge der Projektnummer = 4 ist, dann wird die Projektnr angezeigt.
Wenn die Länge der Projektnummer <> 4 ist, dann wird das Datenfeld Kostenstelle aus dem Adressenstamm angezeigt.

Damit kann in einer Beispielanwendung z.B. das Datenfeld KOST1 für die Datev Übergabe angesteuert werden.

select projnr, case len(Projnr) when 4 then PROJNR else adrAdressen.KST End from Rechnung LEFT JOIN adrAdressen ON Rechnung.ADRKUERZ = adrAdressen.AdrNrGes

Mobiler Monteur vollständige Auftragssynchronisation