UST Regelung §12 Abs 3 USTG mit Fibu Übergabe

Wenn nach der Datev Abschlagsvariante gearbeitet wird (Generalumkehr Schlußrechnung abbzgl. der erhaltenen Anzahlungen) BnFibu.ini Eintrag SR=0 muss folgender Lösungsweg praktiziert werden.

Sachverhaltstexte:
Hinweis gemäß § 13b Umsatzsteuergesetz (Steuerschuldnerschaft des Leistungsempfängers). Diese Rechnung ist ohne MwSt., der Auftraggeber ist zur Anmeldung und Abführung der Umsatzsteuer verpflichtet.

Hinweis gemäß § 12 Absatz 3 Umsatzsteuergesetz: Diese Rechnung ist mit 0% UStG. ausgewiesen.

Regelsteuersatz 19% UST und 0% 13b UST anhaken

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Eingangsrechnungsbuch Zahlungskonditionen aus Lieferantenstamm überschreiben

Mit diesem Job werden die Zahlungsbedingungen im Eingangsrechnungsbuch mit den aktuell hinterlegten Zahlungskonditonen des Lieferanten (Kreditor) aus den KWP Zahlungskonditionen überschrieben solange diese noch nicht an die Finanzbuchhaltung (z.B. Datev) übergeben worden sind.

update rebEinRechnung
set Nettofaelligkeit = r.Eingangsdatum+k.NettoTage,SkontoPrz=k.skonto,skontodatum=r.Eingangsdatum+k.SkontoTage,AbbuchungErstellt=k.Abbuchung,skonto=Skontobasis*(k.Skonto/100)
from rebeinrechnung r left join adradressen a on r.fkAdresse=a.AdrNrGes left join adrkonditionen k on a.ZahlungsKondition=k.KonditionsNr
where r.FibuUebgDatum is Null

Eingangsrechnungsbuch Kost1 über KSTKTR füllen

Vorgang in rebbuchung – Diese Felder werden mit dem Wert gefüllt
0 = Projekt füllt fkprojnr
2 = Regie füllt Vorgangsnr
4 = Bestell füllt füllt fkBestellnr
5 = Wartungsauftrag füllt Vorgangsnr
9 = Sonstiges NULL

BnFibu Eintrag

KOST1=SELECT case when rebBuchung.vorgang = 4 and rebbuchung.fkBestellNr is not null then Bestellung.VorgangsNr when rebbuchung.vorgang = 0 and rebbuchung.fkBestellNr is null then rebbuchung.fkProjNr when rebBuchung.fkBestellNr is null and rebbuchung.fkProjNr is null and rebBuchung.Vorgang =’5′ then rebBuchung.VorgangsNr when rebBuchung.fkBestellNr is null and rebbuchung.fkProjNr is null and rebBuchung.Vorgang =’2′ then rebBuchung.VorgangsNr when rebBuchung.fkBestellNr is null and rebbuchung.fkProjNr is null and rebBuchung.Vorgang =’9′ then ’99‘ end as Kost1 FROM Bestellung RIGHT OUTER JOIN rebEinRechnung LEFT OUTER JOIN WartAuftraege RIGHT OUTER JOIN rebBuchung ON WartAuftraege.AuftragsNr = rebBuchung.VorgangsNr ON rebEinRechnung.pkER = rebBuchung.fkER LEFT OUTER JOIN Projekt ON rebBuchung.fkProjNr = Projekt.ProjNr LEFT OUTER JOIN Regie ON rebBuchung.VorgangsNr = Regie.ProjNr ON Bestellung.BestellNr = rebBuchung.fkBestellNr WHERE rebBuchung.pkBuchung = const_pkBuchung

ZuGFerd Zahlungskonditionen – warum werden die Skontodaten häufig falsch interpretiert

Bei Skonto handelt es sich um einen Nachlass aufgrund einer verkürzten Zahlungsfrist. In Deutschland ist die Übermittlung von Skonto-Informationen in vielen Branchen üblich. Das Datenmodell der EN 16931 sieht derzeit keinen entsprechenden Prozess vor und stellt daher keine strukturierten Informationselemente zur Verfügung, um Skonto-Informationen in entsprechender Form abzubilden.

Prinzipiell ist im europäischen Datenmodell das Informationselement „Payment terms“ vorhanden, das geeignet ist, unstrukturierte Zahlungsinformationen in Textform aufzunehmen. Dies ermöglicht jedoch keine automatisierte Verarbeitung.

Stücklisten und Leistungsblöcke

Grundeinstellungen in der BnContrl.ini
Erfassung von Stücklisten in der Positionserfassung
Nach der Erstellung de Stückliste kann diese im jeweiligen Katalog über die Artikelnummer oder über die Textsuche aufgerufen werden.

Das Verhalten der Stückliste nach dem Aufruf in der Positionserfassung kann über einen BnContrl.ini Eintrag gesteuert werden.
Sektion [Positionserfassung]
PositionAufloesen=
Für die Positionserfassung(nur innerhalb der Projektverwaltung möglich) kann eingestellt werden, ob bei Artikeln mit Stückliste diese enthaltenen Artikel als Unterpositionen gespeichert werden sollen.
0 unterdrückt die Aufforderung, die Vorgabe
1 bringt eine Abfrage, ob die Stücklistenartikel als Unterposition gespeichert werden sollen.
2 Stücklistenartikel werden generell als Unterpositionen aufgezeichnet.

Erstellung von Stücklisten

Vortext:

Bevor man mit der Anlage von Stücklisten/Leistungsblöcken beginnt, muss man sich über den Aufbau Gedanken machen, d.h. wie sollen die Artikel letztendlich dargestellt werden z.B. im Material oder im Zubehör:

Stufe 1 (Material) – nimmt Stücklisten der Stufe 2 und 3 auf

Stufe 2 (Material) – nimmt nur Stücklisten der Stufe 3 auf

Stufe 3 (Zubehör) – Übernahme der Artikel ins Zubehör (nicht ins Material!!!)

Stufe L (Leistungsblock) – einzelne Artikel aus- bzw. abwählbar, Menge anpassbar

In dem unterem Beispiel wird der Waschtisch als Leistungsblock angelegt. Da in dem Leistungsblock noch Stücklisten mit Material erfasst werden müssen, muss dieses Bespiel wie folgt angelegt werden:

Stückliste  
1 x Waschtisch 60 cm  
1 x Unterschrank  
1 x Grohe Eurodisc Armatur  
1 x Kleinteile1  

Sollten die Kleinteile jedoch nicht in der Materialtabelle angezeigt werden, sondern im Zubehör, so muss an der Stelle die SetStufe 3 ausgewählt werden.

Um  einen Leistungblock zu erstellen, gibt es zwei Möglichkeiten:

1. Anlage einer Stückliste aus der Positionserfassung:

Zuerst wird eine manuelle Position mit dem gewünschten Text angelegt. Im Gegensatz zum Leistungsblock wird diese aber nicht abgespeichert.

Danach erfassen Sie alle weiteren Positionen als Unterpositionen zu der Hauptposition.

Dann auf die Detailanzeige wechseln

Alle weiteren Positionen werden jetzt als Unterpositionen angelegt bis man das Drop Down wieder auf Normalpositionen stellt.

Anschließend gehen Sie auf mit der rechten Maustaste auf die Hauptposition und wählen die Schaltfläche in Artikelkatalog speichern aus. In folgendem Fenster definieren sie den Katalog in dem die Stückliste gespeichert werden soll und eine Stücklistennummer.

Die Stückliste ist unter STWT1 im eigenen Katalog angelegt.

Erfassung von Stücklisten in der Positionserfassung

Nach der Erstellung de Stückliste kann diese im jeweiligen Katalog über die Artikelnummer oder über die Textsuche aufgerufen werden.

Hier können jetzt noch Änderungen vorgenommen werden, wie z.B. Anpassung der Mengen oder es können auch einzelne Artikel von der Übernahme ausgeschlossen werden.

Alternativ kann man nach dem Aufruf der Stückliste in der Artikelauswahl die Detailanzeige auswählen und hier die Auflösung der Stückliste Ein-/ bzw. Ausschalten.

Die Schaltfläche Stückliste zeigt mir die Elemente der Stückliste in einem gesonderten Fenster an.

An dieser Stelle kann ich temporär weitere Artikelelemente aufnehmen oder löschen.

Die Änderungen gelten nur für diese Position und werden nicht zurückgespeichert.

In Verbindung mit dem Schalter in der BnContrl.ini wird der ausgewählte Artikel direkt in die Positionserfassung übernommen und die Elemente der Stückliste aufgelöst.

Ohne diesen BnContrl.ini Eintrag wird nur die Kopfposition in die Positionserfassung übernommen.

In diesem Fenster werden die Elemente der Stückliste für diese Position angezeigt. Hier können Elemente hinzugefügt bzw. gelöscht werden.

Zusätzlich können die Elemente der Stückliste in der Positionserfassung aufgelöst werden.  

Status Bestellfortschritt Bestellkopf

Datenfeld Bestellfortschritt (int, null)

0=Bestellung angelegt
1=Bestellung erfasst
2=Bestellung gedruckt
3=Teillieferung
4=Lieferung erfolgt
5=zuviel geliefert
6=Rech.teilgeprüft
7=Bestellung abgeschlossen
8=unbek Status
90=Bestellung storniert

Aufzählungen für das Feld Bestellfortschritt in der Tabelle Bestellungen.

Sepa Batch Booking

Was ist Batch-Booking?
Batchbooking dient der Vereinfachung im elektronischen Zahlungsverkehr. Alle Einzelzahlungen, die sortenrein (nach Zahlart und Auftraggeberkonto) zusammenpassen, werden zu einer Sammelzahlung zusammengefasst.
Vorteil von Sammelzahlungen

Einsparen von Kontoführungsgebühren
Verbergen hochsensibler Einzelzahlungen (Lohn/Gehalt)
Transparenter Überblick im Bereich großer Datenmengen
Direkte Übergabe von Umsatzdateien inkl. Einzelzahlungen an die FIBU
Batchbooking ist im Kommunikationsstandard EBICS bankseitig vordefiniert, in HBCI/FinTS manuell wählbar (Einzelzahlung /Sammelzahlung). Batchbooking wird in der XML-Zahlungsdatei durch folgenden Eintrag gekennzeichnet
–(<Btchbookg> false</Btchbookg>)–

st die Funktion Batchbooking beim manuellen Erfassen des Zahlungsverkehrs im Bankprogramm oder beim Erzeugen einer Zahlungsdatei durch ein Vorsystem (KWP BnWIN) gewählt, erfolgt die Zusammenfassung aller möglichen Zahlungsdateien nicht nur bei der Übertragung an die Bank, sondern auch in den Kontoinformationen (Kontoumsätze und Kontoauszüge).

Um jedoch die Einzelpositionen in einer weiteren Lösungen (ERP, CRM, FIBU) einzeln im OP-Abgleich verarbeiten zu können, stellt die Bank hierfür eine Sammelbuchungsdatei CAMT.054 zur Verfügung.