eRechnungspflicht ab dem 1. Januar 2025

Rechnungen müssen künftig in einem strukturierten elektronischen Format ausgestellt werden, das dem europäischen Rechnungsstandard  EN16931 entspricht und die elektronische Verarbeitung ermöglicht.

Klar ist, dass eine reine PDF Datei oder Word nicht hierunter fallen. Ein Bildbeleg als visuelles Prüfmittel rückt damit in den Hintergrund. Die Prüfung von Rechnungen wird zu einem rein digitalen Prozess am Bildschirm.
Zukunftsweisend sollte jetzt der Prozessablauf einer digitalen Eingangsrechnungsprüfung im Unternehmen organisiert werden.

XRechnungen und ZUGFeRD sind möglich

Aus Sicht der Finanzverwaltung entsprechen insbesondere sowohl Rechnungen nach dem XStandard (so genannte XRechnung) als auch nach dem ZUGFeRD-Format (ab Version 2.0.1) grundsätzlich dem geforderten europäischen Format einer eRechnung. Auch weitere Rechnungsformate können die genannten Anforderungen erfüllen.

Die Finanzverwaltung weist darauf hin, dass bei hybriden Formaten, wie dem ZUGFeRD-Format, das aus einer Bilddatei (pdf-Dokument) und einem strukturierten Datensatz (XML-Datei) besteht, künftig der strukturierte Teil maßgebend sein wird. Im Fall einer Abweichung gehen dann die Daten aus dem strukturierten Teil denen aus der Bilddatei vor. Bislang gilt entsprechend Abschn. 14.4 Abs. 3 Satz 4 UStAE die Bilddatei als führender Teil, da auf die Lesbarkeit durch das menschliche Auge abgestellt wird. Mit Einführung der eRechnung wird dieses Verhältnis umgekehrt.

Klarstellend weist das Bundesministerium der Finanzen nochmal darauf hin, dass nach dem Regierungsentwurf des Wachstumschancengesetzes ab dem 1. Januar 2025 die Entgegennahme von eRechnungen für alle inländischen Unternehmer verpflichtend sein wird. Die im Entwurf vorgesehene Übergangsregelung (§ 27 Abs. 39 UStG-E) betrifft lediglich die Ausstellung von Rechnungen. Wenn der leistende Unternehmer eine eRechnung ausstellt, muss der Rechnungsempfänger diese auch entgegennehmen

Eingangsrechnungsbuch Zahlungskonditionen aus Lieferantenstamm überschreiben

Mit diesem Job werden die Zahlungsbedingungen im Eingangsrechnungsbuch mit den aktuell hinterlegten Zahlungskonditonen des Lieferanten (Kreditor) aus den KWP Zahlungskonditionen überschrieben solange diese noch nicht an die Finanzbuchhaltung (z.B. Datev) übergeben worden sind.

update rebEinRechnung
set Nettofaelligkeit = r.Eingangsdatum+k.NettoTage,SkontoPrz=k.skonto,skontodatum=r.Eingangsdatum+k.SkontoTage,AbbuchungErstellt=k.Abbuchung,skonto=Skontobasis*(k.Skonto/100)
from rebeinrechnung r left join adradressen a on r.fkAdresse=a.AdrNrGes left join adrkonditionen k on a.ZahlungsKondition=k.KonditionsNr
where r.FibuUebgDatum is Null

Hibiscus Banking MT940 und Sepa fähig Import Video

Vielen Dank an Olaf Willuhn für seine Software. 
Hibiscus ist eine freie Software unter der GNU General Public License zur Abwicklung des Zahlungsverkehrs. Das multibankenfähige Programm unterstützt den deutschen FinTS Standard für Electronic Banking, sowohl mit PIN/TAN, als auch mit Schlüsselmedium und Chipkarte, Letzteres allerdings nur unter Windows und Linux. 
Informationen erhalten sie hier:
willuhn.de :: home of jameica & hibiscus
Hibiscus besitzt ausgezeichnete Im-/ Exportfunktionen für MT940 Dateien und Sepa.

Bankdatei MT 940 Satzaufbau und Struktur

Die Struktur einer MT940-Datei ist genormt und entspricht den regulatorischen Anforderungen für Banken. Die MT940-Datei beginnt mit einem Startfeld 940, gefolgt von weiteren, sogenannten Tags oder Records, wie zum Beispiel die obligatorischen 20, 25, 28 oder die optionalen 61 oder 86. Jede Zeile hat eine eigene Bedeutung und enthält dementsprechende Informationen zur betreffenden Transaktion.
„Bankdatei MT 940 Satzaufbau und Struktur“ weiterlesen

Eingangsrechnungskontrolle Zahlungsfreigabe durch Sachbearbeiter

Beispiel für eine Prüfung zur Zahlungsfreigabe durch zwei Sachbearbeiter bei Nutzung des Eingangsrechnungsbuches.

http://flace.de/wp-admin/post.php?post=998&action=edit

–SQL-Job setERBSachbearbeiterEqualsProjektSachbearbeiter
läuft alle 5min und prüft, ob es ERs gibt, welche auf ein Projekt/Regie/Wartung gebucht sind und noch nicht technisch oder fachlich geprüft wurden („stempeln“ -> Karteireiter Bemerkungen in ERB). Sind solche ERs vorhanden, werden diese automatisch dem Sachbearbeiter des
gebuchten Projektes/ Regieauftrages als Sachbearbeiter der ER eingetragen. In der Folge kann der jeweilige Sachbearbeiter im ERB
auf „seine ER“ einfach filtern und die ER „stempeln“ resp. prüfen.

–SQL-Job setERBZahlungsfreigabeSachbearbeiter
Läuft alle 5min und prüft, ob es ER gibt, welche bereits „gestempelt“/geprüft sind. Zu diesen ERs wird dann
automatisch die Zahlung angelegt (+ Häkchen in Freigegeben) sowie der richtige
Sachbearbeiter (FreigegebenDurch) zugeordnet.

In der Bncontrl.ini besteht die Möglichkeit, die Freigabefelder umzubenennen.

[Eingangsrechnungsbuch]
LabelTechnischGeprueft= Sachbearbeiter
LabelWeiterberechnungDebitor= Geschäftsleitung

Stempelfunktion für User aktivieren 

1. Anmeldung als ADMIN im BnWin Hauptsystem
2. Benutzer im Netz aufrufen

3. Über die rechte Maustaste Rechtegruppen definieren znd diesen Gruppen Mitarbeitern zuweisen.

4. In die Einstellungen des Eingangsrechnungsbuches wechseln

5. Den Stempelfeldern die Rechtegruppen zuweisen.